BAS 691
Eisenbahnbrücke Koblenz-Güls

Eisenbahnbrücke Koblenz-Güls
© Hannes Müller

Im Verlauf der 1925 erfolgten Um- und Ausbauarbeiten erhielt die Gülser Eisenbahnbrücke auf der Südseite einen holzbeplankten Fußgängersteg, der die heutigen Koblenzer Stadtteile Moselweiß und Güls miteinander verbindet.
© Ralf A. Flemming

Das Foto zeigt die Auffahrt zur Gülser Eisenahnbrücke auf der re. Moselseite (Koblenz-Moselweiß)
© Ralf A. Flemming
Deutschland
Rheinland-Pfalz
Koblenz
Stadtteil Güls
Mosel
Eisenbahn, Fußgänger, Radweg
Bogenbrücke, Bogen unter der Fahrbahn
Stahl
1877-1878
64.00 m
226.00 m
0.00 m
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in Betrieb
Informationen von Ralf A. Flemming:
Die Bauarbeiten an der Gülser Eisenbahnbrücke begannen im April 1877. Für die Bauleitung des Bahnabschnitts Hohenrhein/Lahnstein – Koblenz – Güls ("Kanonenbahn" von Berlin bis Metz, Beschluss "Kanonenbahngesetz“ vom 11. Juni 1873, Ausbau-Beginn 1874) war seinerzeit die Königliche Eisenbahndirektion (KED) Wiesbaden, für den Abschnitt Güls – Ehrang/Trier die KED Saarbrücken zuständig. Im Oktober 1878 konnte die Gülser Eisenbahnbrücke eingeweiht werden.
Im Verlauf notwendig gewordener Um- und Ausbauarbeiten erhielt die Gülser Eisenbahnbrücke 1925/26 auf der Südseite einen holzbeplankten Fußgängersteg, der den damaligen Koblenzer Stadtteil Moselweiß (seit dem 1. April 1902 eingegliedert) und die damals selbständige Gemeinde Güls (seit dem 7. November 1970 eingegliedert) miteinander verband und heute noch verbindet.
Die dritte Koblenzer Moselbrücke wurde im Oktober 1878 dem Verkehr übergeben: Die "Gülser Eisenbahnbrücke", auch "Gülser Moseleisenbahnbrücke" oder "Gülser Brücke" genannt. Uneinigkeit herrscht darüber, seit wann bei dieser Brücke von einer "Koblenzer Moselbrücke" gesprochen werden kann, da der Ort Moselweiß bereits am 1. April 1902 eingegliedert wurde, der Ort Güls jedoch erst am 7. November 1970. Das die "Gülser Eisenbahnbrücke" heute als „eine der fünf Koblenzer Moselbrücken“ bezeichnet werden kann, ist jedoch mittlerweile unstrittig. Im "Verzeichnis der Moselbrücken" der "Wasser- und Schifffahrtsämter Koblenz und Trier" (Stand: September 2006) wird diese Brücke als "Eisenbahnbrücke, Koblenz-Güls" bezeichnet. Im März 1945 von deutschen Truppen gesprengt, 1948 wideraufgebaut
Die Bauarbeiten an der Gülser Eisenbahnbrücke begannen im April 1877. Für die Bauleitung des Bahnabschnitts Hohenrhein/Lahnstein – Koblenz – Güls ("Kanonenbahn" von Berlin bis Metz, Beschluss "Kanonenbahngesetz“ vom 11. Juni 1873, Ausbau-Beginn 1874) war seinerzeit die Königliche Eisenbahndirektion (KED) Wiesbaden, für den Abschnitt Güls – Ehrang/Trier die KED Saarbrücken zuständig. Im Oktober 1878 konnte die Gülser Eisenbahnbrücke eingeweiht werden.
Im Verlauf notwendig gewordener Um- und Ausbauarbeiten erhielt die Gülser Eisenbahnbrücke 1925/26 auf der Südseite einen holzbeplankten Fußgängersteg, der den damaligen Koblenzer Stadtteil Moselweiß (seit dem 1. April 1902 eingegliedert) und die damals selbständige Gemeinde Güls (seit dem 7. November 1970 eingegliedert) miteinander verband und heute noch verbindet.
Die dritte Koblenzer Moselbrücke wurde im Oktober 1878 dem Verkehr übergeben: Die "Gülser Eisenbahnbrücke", auch "Gülser Moseleisenbahnbrücke" oder "Gülser Brücke" genannt. Uneinigkeit herrscht darüber, seit wann bei dieser Brücke von einer "Koblenzer Moselbrücke" gesprochen werden kann, da der Ort Moselweiß bereits am 1. April 1902 eingegliedert wurde, der Ort Güls jedoch erst am 7. November 1970. Das die "Gülser Eisenbahnbrücke" heute als „eine der fünf Koblenzer Moselbrücken“ bezeichnet werden kann, ist jedoch mittlerweile unstrittig. Im "Verzeichnis der Moselbrücken" der "Wasser- und Schifffahrtsämter Koblenz und Trier" (Stand: September 2006) wird diese Brücke als "Eisenbahnbrücke, Koblenz-Güls" bezeichnet. Im März 1945 von deutschen Truppen gesprengt, 1948 wideraufgebaut
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