BAS 3801
Eisenbahnviadukt Quint

1967
© Christian Patzig

Bau mit Leergerüst
© Hans Schweiß, Irmenach

Blickrichtung Ehrang durch den zwölften Pfeiler
© J. Berg
Deutschland
Rheinland-Pfalz
Quint, Trier
an der Mosel gelegen
Quintbach
Eisenbahn
Bogenbrücke, Bogen unter der Fahrbahn
Stein
1917-1922, Dezember 1979 abgerissen
0.00 m
600.00 m
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zerstört
Bereits vor dem ersten Weltkrieg kamen Pläne auf, durch ein 3. und 4. Gleis der Moselbahn Trier-Koblenz die Industrie an der Saar und in Lothringen besser an die innerdeutschen Strecken anzubinden. Während des Krieges wurden die Pläne baureif. Bei Schweich sollte die geplante neue Trasse die bereits vorhandene Strecke verlassen. Und um den Rothenberg führen. Ein Viadukt sollte die breite Öffnung des Quintbachtales überbrücken. 1917 begann der Bau des Viaduktes, 1919 verfügten die Siegermächte die Einstellung der Arbeiten. In den Jahren 1921/22 wurde die Brücke jedoch fertiggestellt. Die Bauausführung lag bei der Firma J.J Jager in Merzig. Die Lieferung der Steine erfolgte durch die Firmen "Eifelsteinvertrieb" in Trier , J.Schaffner in Kordel und M.Schmitt in Philippsheim.
Auf 1 600 000 Goldmark belief sich die Auftragssumme, die Abrechnung im Jahr 1925 (nach der Inflation) auf 6 720 000 Papiermark. Die geplante Neubaustrecke wurde allerdings wegen der nach dem Kriege völlig gewandelten Verkehrsanforderungen nicht gebaut. Der Viadukt stand ungenutzt.
Noch einmal kam seine Nutzung ins Gespräch, als die Planung für eine Umgehungsstrasse in Zuge der B53 in den 1960er und besonders in den 1970er Jahren anliefen. Der Gedanke, die Brücke als Straßenträger einzusetzen, ließ sich jedoch nicht verwirklichen. Am 12.1979 begann der Abbruch mit den ersten beiden Bögen. Ein architektonisch gelungenes, markantes Brückenbauwerk, das in der Landschaft am Moselbogen Jahrzehnte hindurch ein dominierendes Element bildete, sank in Trümmer. Seine Reste verschwanden in einem langgestrecktem Uferdamm worauf heute sich ein Teil der Umgehungsstrasse der B53 befindet.
Quelle: Ehranger Heimat
Auf 1 600 000 Goldmark belief sich die Auftragssumme, die Abrechnung im Jahr 1925 (nach der Inflation) auf 6 720 000 Papiermark. Die geplante Neubaustrecke wurde allerdings wegen der nach dem Kriege völlig gewandelten Verkehrsanforderungen nicht gebaut. Der Viadukt stand ungenutzt.
Noch einmal kam seine Nutzung ins Gespräch, als die Planung für eine Umgehungsstrasse in Zuge der B53 in den 1960er und besonders in den 1970er Jahren anliefen. Der Gedanke, die Brücke als Straßenträger einzusetzen, ließ sich jedoch nicht verwirklichen. Am 12.1979 begann der Abbruch mit den ersten beiden Bögen. Ein architektonisch gelungenes, markantes Brückenbauwerk, das in der Landschaft am Moselbogen Jahrzehnte hindurch ein dominierendes Element bildete, sank in Trümmer. Seine Reste verschwanden in einem langgestrecktem Uferdamm worauf heute sich ein Teil der Umgehungsstrasse der B53 befindet.
Quelle: Ehranger Heimat
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