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24.01.2013:
Deutsche Bahn startet nächste Bauphase zur Sanierung der Müngstener Brücke

Vom 1.4. bis zum 4.11.2013 wird die sogenannte Fahrbahnbrücke der Müngstener Brücke auf dem Streckenabschnitt zwischen Solingen Mitte und Remscheid Hauptbahnhof erneuert.

Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Solingen Mitte und Remscheid Hauptbahnhof • Fahrplanänderungen in allen Fahrplanmedien der Bahn veröffentlicht

Die Deutsche Bahn beginnt bei der Sanierung der Müngstener Brücke mit der nächsten Bauphase. Vom 1.4. bis zum 4.11.2013 wird die sogenannte Fahrbahnbrücke der Müngstener Brücke auf dem Streckenabschnitt zwischen Solingen Mitte und Remscheid Hauptbahnhof erneuert. Zudem werden Arbeiten an den Gleisen und Weichen auf der Strecke im Bereich Remscheid-Güldenwerth durchgeführt. Die Instandsetzungs-arbeiten an der Müngstener Brücke erfordern eine komplette Sperrung, so dass auf dieser Strecke sieben Monate lang keine Züge fahren werden. Für Reisende und Pendler der Regionalbahnlinie RB 47 wird in diesem Zeitraum ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Die mehr als hundert Jahre alte Müngstener Brücke ist durch den Bahnverkehr enormen Belastungen ausgesetzt. Damit sie diesen Anforderungen auch in Zukunft Stand hält, ersetzt die Deutsche Bahn die bestehende Stahl-konstruktion der Fahrbahnbrücke durch eine moderne Schweißkonstruktion. 700 Tonnen Stahl werden verarbeitet und zu 15 Meter langen Elementen zusammengeschweißt. Auf der Höhe der Haltestation Solingen-Schaberg werden die schweren Stahlteile schließlich eingesetzt und auf der Brücke montiert. Auch die Stahlschwellen und die Rollenlager werden auf den neuesten Stand gebracht und durch moderne Stahlbauteile ersetzt.

Im Zuge der Sperrung der Brücke erneuert die Deutsche Bahn zusätzlich die Bahnsteiganlagen am Bahnhof Solingen-Schaberg. Bis 2016 werden rund 30 Millionen Euro in die Grundsanierung der Brücke investiert.

Im Vorfeld wird im Februar begonnen, die Baustellen im Bereich der Brückenköpfe vorzubereiten. Ab dem 1.4.2013 wird die Brücke im genannten Bereich gesperrt und ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Solingen Mitte und Remscheid Hauptbahnhof eingerichtet. An beiden Bahnhöfen haben Reisende Anschluss von und zu den Zügen der RB 47.

Die Busse des Ersatzverkehrs fahren ab

  • in Solingen Mitte im Bereich des Bussteigs 3 und
  • in Remscheid Hauptbahnhof am Bussteig C.

Die Haltestationen Solingen-Schaberg und Remscheid-Güldenwerth entfallen in beiden Fahrtrichtungen. Die Busse bedienen ersatzweise

  • für Solingen-Schaberg die Bushaltestelle „Schule Krahenhöhe“ und
  • in Remscheid-Güldenwerth die Bushaltestelle „Solinger Straße“ (Bussteig A Richtung Remscheid Hauptbahnhof, Bussteig C Richtung Solingen).

Vom 22.7. bis zum 11.8.2013 verkehren aufgrund von Gleiserneuerungen auch zwischen Solingen Mitte und Solingen Hauptbahnhof keine Züge mehr. Dann werden die Busse zusätzlich bis Solingen Hauptbahnhof fahren. Diese Busse halten in

  • Solingen Grünewald an der Bushaltestelle „Solingen-Grünewald“ (direkt am Haltepunkt) und in
  • Solingen Hauptbahnhof im Bereich des Bussteigs 1 A.

Während der gesamten Bauzeit wird der Anschluss von und zur S 1 in Solingen Hauptbahnhof planmäßig hergestellt. Die längere Fahrstrecke und geringere Geschwindigkeit der Busse gegenüber den Zügen führt jedoch zu Fahrzeitverlängerungen zwischen 15 und 30 Minuten.

Montags und freitags wird deshalb in der Hauptverkehrszeit eine zusätzliche Direktverbindung mit dem Zug zwischen Remscheid Hauptbahnhof, Remscheid-Lennep und Düsseldorf Hauptbahnhof über Wuppertal-Oberbarmen angeboten. Weil dieser Zug von Wuppertal-Oberbarmen bis Düsseldorf ohne Halt fährt, entspricht die Fahrzeit von Remscheid Hauptbahnhof nach Düsseldorf in etwa dem gewöhnlichen Weg über die Müngstener Brücke.

Die Fahrpläne des Ersatzverkehrs sind in allen Fahrplanmedien (Reiseauskunft, Internet) einsehbar. Die Deutsche Bahn informiert die Reisenden zusätzlich durch Fahrplanaushänge an den Bahnhöfen.

Nach Abschluss der gesamten Sanierung, für die aus heutiger Sicht ein Zeitraum von vier Jahren veranschlagt wird, soll das 115 Jahre alte denkmalgeschützte Bauwerk dann für weitere 25 bis 30 Jahre dem Personenverkehr zur Verfügung stehen.


Quelle: Deutsche Bahn AG

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