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06.03.2013:
Schunterbrücke Wenden wird instandgesetzt

Sperrung am Montag, 18. März. Der Fachbereich Tiefbau und Verkehr der Stadt Braunschweig setzt die Schunterbrücke im Verlauf der Hauptstraße (Kreisstraße K 25) instand. Im Vorgriff auf die Sanierungsarbeiten müssen Leitungsumverlegungen vorgenommen werden. Diese Arbeiten beginnen am Freitag, 8. März und werden bis zur eigentlichen Brückensanierung andauern. Für die Dauer ist es erforderlich eine Fahrspur zu sperren. Der Verkehr wird einspurig mittels Lichtsignalanlage an der Baustelle vorbeigeführt.

Die Sanierungsarbeiten beginnen dann am Montag, 18. März und dauern aufgrund ihres erheblichen Umfangs voraussichtlich bis Anfang November. Für den Kfz-Verkehr muss das Bauwerk während der Bauzeit vollständig gesperrt werden, eine halbseitige Bauweise ist aufgrund der geringen zur Verfügung stehenden Bauwerksbreite nicht möglich. Eine Umleitung wird über die Straßen Am Beberbach, Gifhorner Straße und Hauptstraße eingerichtet. Die Zufahrt zu den an die Baustelle angrenzenden Grundstücken, unter anderem in den Straßen "Am Tollen" und "Wendenmühle", bleibt erhalten.

Fußgänger können während der gesamten Bauzeit die Brücke passieren, ein Notgehweg mit einer Breite von 1,5 Metern wird eingerichtet. Hierfür werden Gerüstkonstruktionen seitlich am Bauwerk angebracht, die aus statischen Gründen keine größere Gehwegbreite zulassen. Fahrradfahrer müssen daher ihr Rad schieben.

Eine routinemäßige Bauwerks-Hauptprüfung im  vergangenen Jahr brachte eine Reihe von Schäden zu Tage, die eine umfangreiche Instandsetzung und Teilerneuerung des Bauwerks erforderlich machen. Schäden sind vor allem an der nachträglich angebrachten Gehwegverbreiterung aus Stahlbeton sowie in der Fahrbahn vorhanden.

Die Gehwegverbreiterung wird komplett abgebrochen. Anschließend wird das Gewölbe des Brückenbauwerks an der Oberseite vollständig freigelegt. Zur besseren Lastverteilung und zur künftigen Fahrbahnabdichtung wird das Gewölbe nach der Reinigung mit Leichtbeton wieder verfüllt. Auf dieser Verfüllung kann die neue Stahlbeton-Fahrbahnplatte hergestellt werden. Anschließend erfolgt die Abdichtung sowie der Einbau des Fahrbahnbelages (Asphalt) und der Bau der Gehwege.  Letztere werden mit beidseitig zwei Metern jeweils rund 30 Zentimeter breiter als bisher. Die Fahrbahnbreite bleibt mit etwa 6,30 Metern unverändert.

Beidseitig wird ein Aluminiumgeländer aufgestellt, Brückenanfang und -ende werden durch 1,50 Meter hohe Sandsteinpostamente gekennzeichnet. Nach der Instandsetzung ist die Brücke weiterhin für Fahrzeuge bis 30 Tonnen passierbar. Die Kosten liegen bei rund einer Million Euro.


Quelle: Stadt Braunschweig

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