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24.04.2013:
Erster Längsverschub der Lautertalbrücke bei Kaiserslautern

Am 26. April 2013 wird der erste Teil der neuen Lautertalbrücke über das Tal geschoben. Die Lautertalbrücke wird im Zusammenhang mit dem sechsstreifigen Ausbau der A 6 zwischen der Anschlussstelle Kaiserslautern-West und dem Autobahndreieck Kaiserslautern erneuert.

Die Lautertalbrücke wird im sogenannten Taktschiebeverfahren gebaut. Das ist eine Brückenbautechnik, bei der der Überbau hinter einem Widerlager im sogenannten Taktkeller aus Einzelteilen montiert wird. Sobald eine bestimmte Länge des Überbaus fertig ist, wird er mit Hilfe von hydraulischen Pressen über das Tal geschoben. Da so die verschiedenen Teilstücke in einem zeitlichen Takt vorgeschoben werden, nennt man das Verfahren Taktschieben.

Bei dem ersten Längsverschub am 26. April werden rund 65 Meter verschoben; es folgen jeweils im Abstand von sechs bis acht Wochen noch drei weitere Takte.

Der Überbau der neuen Lautertalbrücke besteht aus einem Stahlhohlkasten mit Betonfahrbahnplatte. Mit dem Taktschieben wird zunächst der Stahlhohlkasten eingeschoben. Die Betonplatte wird nach dem vollständigen Einschieben auf die Stahlträger eingebaut.

Im Detail: Lautertalbrücke

Zwischen der Anschlussstelle Kaiserslautern-West und dem Autobahndreieck Kaiserslautern wird seit Januar 2011 die A 6 sechsstreifig ausgebaut. Neben dem Verbreitern der A 6 von vier auf sechs Fahrstreifen zuzüglich Standstreifen wird eine Vielzahl von Brücken mit schlechtem Zustand neu gebaut oder verbreitert. So wird auch die Lautertalbrücke neu gebaut und das vorhandene Bauwerk abgebrochen.

Die Bauarbeiten an der neuen Lautertalbrücke haben im April 2012 begonnen. Die alte Brücke wird weiter genutzt, bis der südliche Teil der neuen Brücke fertiggestellt ist. Anschließend wird der Verkehr über das neue Bauwerk geführt und die alte Lautertalbrücke wird abgerissen. Zuletzt wird dann der nördliche Teil der neuen Lautertalbrücke gebaut.

Technische Daten:

Konstruktion: Stahlverbundhohlkastenbrücke mit fünf Federn
Brückenlänge: 275 Meter
Baukosten: circa 24 Millionen Euro
Baubeginn: April 2012
Bauzeit: circa fünf Jahre (mit Abbruch Altbauwerk)


Quelle: Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz

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