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21.05.2013:
Deutsche Bahn hebt den ersten neuen Stahlüberbau für die Eisenbahnbrücke Dohnaische Straße in Pirna vom 26. bis 27. Mai ein

Straßensperrungen in Pirna und Sperrung der Eisenbahnstrecke Dresden Hbf–Pirna–Bad Schandau • Gleichzeitig Bauarbeiten in Obervogelgesang und Königstein • Schienenersatzverkehr für Nah- und Fernverkehrszüge


Die Deutsche Bahn erneuert seit Dezember 2012 die Eisenbahnüberführung Dohnaische Straße in Pirna. Vom 26. Mai (17.30 Uhr) bis 27. Mai (11.30 Uhr) wird der erste neue Stahlüberbau der Eisenbahnbrücke Dohnaische Straße auf dem stadtseitigen Gleis (bahnlinks) der Eisenbahnstrecke (Dresden–Prina–Schöna) mit einem Autodrehkran eingehoben. Dadurch müssen im Bereich der Eisenbahnbrücke vom 26. Mai (10 Uhr) bis 27. Mai (20 Uhr) die Brückenstraße, Elbeparkplatz, Grohmannstraße und die Straße am Zwinger gesperrt werden. Die Umleitung ist ausgeschildert.

Im Schatten der Gleissperrung werden gleichzeitig in den Tag- und Nachtstunden im Bereich Haltepunkt Obervogelgesang (Kr. Pirna) die Schienen geschliffen und im ehemaligen Bahnhof Königstein (Sächs. Schweiz) die letzten vier Weichen ausgebaut.

Aufgrund dieser Bautätigkeit kann es im Bereich der Eisenbahnbrücke Dohnaische Straße in Pirna sowie in Obervogelgesang und Königstein zu einer erhöhten Geräuschentwicklung kommen. Die Deutsche Bahn bittet Reisende und Anwohner um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Einschränkungen durch die Bauarbeiten

Bei diesen Brückenarbeiten in Pirna, Gleisbauarbeiten in Obervogelgesang und Weichenbauarbeiten in Königstein muss vom 26. Mai (17.30 Uhr) bis 27. Mai (11.30 Uhr) der Streckenabschnitt Pirna–Bad Schandau und vom 26. Mai (20.30 Uhr) bis 27. Mai (4.30 Uhr) der Streckenabschnitt Dresden Hauptbahnhof–Pirna–Bad Schandau Ost gesperrt werden. Auf der Strecke Dresden Hbf–Pirna–Bad Schandau werden Busse für Nah- und Fernverkehr eingesetzt (siehe Verkehrsmeldung Nr. 154).

Zum Bauvorhaben:

Die Deutsche Bahn errichtete vom 27. bis 30. Dezember 2011 zunächst zwei eingleisige Hilfsbrücken an der Stelle des bestehenden, zweigleisigen Stahlüberbaus. Über diese Hilfsbrücken wurde ab 31. Dezember 2011 und wird bis zur Inbetriebnahme der künftigen Neubaubrücke (geplant Ende 2013) der Schienenverkehr geleitet. Der Einbau der beiden Hilfsbrücken war notwendig geworden, da die bestehende Stahlbrücke aus dem Jahr 1959 den derzeitigen betrieblichen Anforderungen nur noch bedingt entsprach.

Das langfristige Ziel der DB ist es, mit dem Neubau die Eisenbahninfrastruktur langfristig für den Schienenverkehr fit zu machen. Darüber hinaus soll durch eine moderne Konstruktionsweise der Schienenlärm für die Anwohner deutlich reduziert werden. Die Strecke ist eine zentrale Verbindung für den sächsischen und internationalen Schienenpersonen- und Güterverkehr. Täglich passieren rund 90 Züge in jede Richtung diese Brücke.

Daten, Zahlen, Fakten

Eckdaten alte Brücke (Stahlbrücke, zweigleisig mit einem Überbau):

    Baujahr 1872
    Erneuerung Überbau 1959
    Stützweiten: 15,6 Meter
    Überbaubreite: 10,1 Meter
    Lichte Höhe: 4,1 Meter

Eckdaten Hilfsbrücken (zwei eingleisige Zwillingsträger-Hilfsbrücken)

    Stützweite: 15,6  Meter
    Überbaubreite: 8,8 Meter
    Lichte Höhe: 4,1 Meter
    Stahl: ca. 80 Tonnen

Eckdaten erste neu Teilbrücke:

    Stützweite: 15,6 Meter
    Überbaubreite: 5,35 Meter
    Lichte Höhe: 3,96 Meter


Quelle: Deutsche Bahn AG

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