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18.11.2013:
Gänsebachtalbrücke im Projekt Nürnberg-Berlin (VDE8) für Deutschen Brückenbaupreis 2014 nominiert

Sechs Brücken in der engeren Wahl • „ästhetischer Stützenrhytmus“


Die 1001 Meter lange Gänsebachtalbrücke bei Buttstädt im Thüringer Landkreis Sömmerda ist für den Deutschen Brückenbaupreis 2014 nominiert worden. Sechs von 37 eingereichten Brücken kamen in die engere Wahl des renommierten Preises, der zum fünften Mal von der Bundesingenieurkammer und dem Verband Beratender Ingenieure vergeben wird. Die Jury aus namhaften Brückenbauexperten urteilte: „Die integrale Bahnbrücke für den Hochgeschwindigkeitsverkehr besticht durch ihren ästhetischen Stützenrhytmus.“ Die Brücke sei zurückhaltend in das flache Gänsebachtal eingefügt worden. „Entstanden ist ein extrem günstiges Stahlbetonbauwerk, schlank und innovativ.“

Die Gänsebachtalbrücke war auf Anregung des Brückenbeirates der Deutschen Bahn vor der Bauausführung noch einmal überarbeitet worden. Ursprünglich war sie nach der bisher üblichen, konventionellen Regelplanung mit Hohlpfeilern und Lagern zwischen Pfeilern und Überbau konzipiert. Das erstmalig für Bahnbrücken verwirklichte integrale Konzept verzichtet darauf und macht sehr schlanke und gleichzeitig wartungsarme Bauwerke möglich. Fünf Brücken der 230 Kilometer Neubaustrecken im Projekt Nürnberg-Berlin (VDE8) sind nach dem neuen Prinzip ausgeführt worden.

Die Inbetriebnahme der Verbindung ist für 2017 vorgesehen. Sie ermöglicht eine Reisezeit zwischen München und Berlin von etwa vier Stunden und bietet eine umweltfreundliche Alternative zu Straßen- und Luftverkehr.

Nähere Informationen unter www.vde8.de und den Informationszentren, je nach Baufortschritt, entlang der Strecke, derzeit in Erlangen, Bad Staffelstein, (beide Bayern), Goldisthal (Thüringen), Kalzendorf (Sachsen-Anhalt), Mittwoch bis Sonntag von 12 bis 19 Uhr.


Quelle: Deutsche Bahn AG

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