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03.04.2014:
Vor dem Bau der Possehlbrücke: Probepfähle und Holzproben

Heutige Querung ruht auf Holzpfahlgründung für Eisenbahnbrücke aus der Zeit um 1900


Die Vorbereitung für den Bau der neuen Possehlbrücke gehen in eine neue Phase: Es wird ein Betonpfahl hergestellt und Proben genommen sowie untersucht, in welchem Zustand sich die Holzpfähle befinden, die um 1900 herum als Gründung für eine Eisenbahnbrücke dienten. Diese Arbeiten finden im Bereich der südöstlichen Böschung der Possehlbrücke statt, wie der Bereich Stadtgrün und Verkehr jetzt mitgeteilt hat.

Nach dem Bau der heutigen Possehlbrücke als Straßenbrücke 1956 wurden nur noch zwei der drei vorhandenen Gründungen benötigt. Die ungenutzte Gründung wurde mit der Böschung überbaut. Ab sofort erfolgen im Böschungsbereich Suchschachtungen zur Feststellung von Lage, Bauweise und Zustand der Holzpfahlgründung, die um 1900 hergestellt wurde. Anschließend wird eine Arbeitsebene für das Bohrgerät mit einer Fläche von 15 mal 15 Meter und einer Höhe von etwa 2 Meter hergestellt.

Der Probepfahl wird in der übernächsten Woche hergestellt (15. bis 18. April 2014). Die Probebelastung erfolgt rund einen Monat später, nach Aushärten des Betons. Das ist notwendig, um die Annahmen in der statischen Berechnung zu überprüfen und auch aufgrund der schlechten Baugrund- und Wasserverhältnisse zwingend erforderlich.

Die sogenannten Ausbohrversuche der Holzpfahlgründung starten ab 23. April. Damit soll ermittelt werden, in welchem Zustand die alten Pfähle sind und ob sie eventuell weiter verwendet werden könne.

Während der Arbeiten ist die Straße Geniner Ufer im Bereich der Possehlbrücke für den Durchfahrtsverkehr gesperrt. Anlieger können bis an die Baustelle gelangen. Die Zufahrt zu den angrenzenden Gebäuden und Grundstücken ist gewährleistet. Fuß- und Radverkehr können den Bereich weiterhin passieren.


Quelle: Hansestadt Lübeck

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