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25.04.2014:
B 249: Strecken- und Brückenbau der Ortsumgehung Meinhard/Frieda startet am Montag, den 05.Mai 2014

Nachdem die Herstellung einer Baustraße, die Umverlegung von Leitungen und die Rodungsarbeiten als Vorarbeiten zum Bau der Ortsumgehung Meinhard/Frieda im Zuge der Bundesstraße (B) 249 abgeschlossen sind, folgt nun der Streckenbau sowie die Errichtung von vier neuen Bauwerken. Dies sind: eine Stützmauer, eine Brücke über die Frieda, eine Rad- und Gehweg-Unterführung und eine Lärmschutzwand.

Die Arbeiten hierzu beginnen am Montag, den 05.Mai 2014 und werden überwiegend außerhalb des Verkehrsraumes der jetzigen B 249 ausgeführt, so dass für den überörtlichen Verkehr nur geringfügige Behinderungen während der Bauzeit zu erwarten sind. Gleich zum Baubeginn wird es jedoch notwendig für ca. 14 Tage den Verkehr auf der B 249 mittels Lichtsignalanlage halbseitig zu führen, da vom Ortsteil Schwebda her kommend am Bauanfang eine provisorische Verbreiterung der Bundesstraße gebaut wird.

Die rund 2,2 km lange Ortsumgehung verläuft südlich der Ortslage Frieda. Nach Öffnung der innerdeutschen Grenze ergaben sich starke Verkehrszunahmen auf allen Ost-West-Verbindungen, wie auch der B 249 von Mühlhausen nach Eschwege. Die neue Umgehungsstraße verbessert die örtlichen Verkehrsverhältnisse deutlich. Die Verkehrssicherheit wird erhöht und die Lärm- und Schadstoffbelastung vor allem für die Anwohner entlang der Leipziger Straße deutlich reduziert. Die Seitenräume der Ortsdurchfahrt werden für Fußgänger wieder attraktiv und nutzbar. Weiterhin werden in diesem Zuge zahlreiche landschaftspflegerische Ausgleichsmaßnahmen mit durchgeführt, z. B. Renaturierung der Friedamündung und Anlage eines Amphibienteiches. Neuer Retentionsraum wird durch die Anlage zweier Flutmulden geschaffen.

Bislang war die Ortsdurchfahrt mit rund 9.000 Kfz/24h bei einem Schwerverkehrsanteil von rund 650 Kfz/24h belastet (Straßenverkehrszählung 2010). Durch den Bau der neuen Ortsumgehung wird eine nahezu vollständige Entlastung erzielt: Nach Prognosen für das Jahr 2020 wird die Umgehung von rund 12.400 Fahrzeugen, darunter etwa 1.500 Lkw, täglich genutzt.

Die Gesamtbaumaßnahme wird voraussichtlich Ende 2015 abgeschlossen. Die Bundesrepublik Deutschland investiert in den Bau der Ortsumgehung ca. 7.600.000 Euro.


Quelle: Hessen Mobil

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