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25.04.2014:
B 49 - DB-Straßenüberführung (SÜ) Igel

n der Zeit vom 12. Mai bis voraussichtlich 15. Juni 2014 wird die Bundestraße 49 zwischen der Ortsgemeinde Igel und der Grenze zu Luxemburg wegen des Ersatzneubaus des Kreuzungsbauwerks mit der Deutschen Bahn (DB) voll gesperrt. Der Schwerverkehr wird großräumig umgeleitet. Der PKW-Verkehr erhält für diesen kurzen Zeitraum ebenfalls die Empfehlung, großräumig auszuweichen.

Auf Grund des Tanktourismus und dem Pendlerverkehr weist die B 49 in diesem Abschnitt eine hohe Verkehrsbelastung auf (ca.17.000 Kfz/24h). Auch ist der Schwerverkehrsanteil verhältnismäßig hoch.

Die Umleitung ab der Stadt Trier erfolgt über die B 51 Konz, B 419 bis zum Ort Wellen und dann über die Brücke Grevenmachern nach Luxemburg. Der Verkehr aus Luxemburg kommend wird über die B 418 bis zur Ralingermühle, dann weiter über die L 42 bis zur B 51 bei Newel umgeleitet.

In östlicher Richtung wird der Verkehr weiträumig über die Bitburger (B 51) und A 64 umgeleitet.

Unmittelbar hinter der Ortslage Igel, in Richtung Wasserbilligerbrück, wird die B 49 über die Bahn geführt. Die DB-Strecke 3140 Ehrang – Igel – Luxemburg soll zweigleisig ausgebaut werden. Beim bestehenden Kreuzungsbauwerk handelt es sich um eine zweifeldrige Spannbeton-Konstruktion aus dem Jahre 1956, deren Mittelstütze wegen des geplanten zweiten Gleises entfallen muss; d.h., das Bauwerk ist zu erneuern. Das zweite Gleis ist im lichten Raum der alten Brücke einfach nicht unterzubringen.

Der oben liegende Träger der Straßenbaulast ist nach den Festlegungen des Eisenbahnkreuzungsgesetzes für den Ersatzneubau der Straßenüberführung zuständig; der LBM Trier wird infolge der Auftragsverwaltung des Landes für den Straßenbaulastträger der B 49 tätig.

Veranlasser der Baumaßnahme ist aber die DB-AG wegen des 2-gleisigen Ausbaus der DB-Strecke. Die Baukosten trägt der Veranlasser, also die DB-AG.

Das Bauverfahren muss infolge der beengten Verhältnisse vor Ort und der Bedeutung der beiden Verkehrswege (B49 und der Bahnstrecke) höchsten Ansprüchen genügen. Im Bau ist derzeit der neue Brückenrahmen außerhalb der endgültigen Lage, zwischen Bahnstrecke und Mosel. Auch finden zurzeit umfangreiche Sicherungsmaßnahmen des Spezialtiefbaus statt.

Nach Fertigstellung des Rahmens wird dieser quer auf die Bahnstrecke und anschließend längs der Gleisachse in die Lücke der beiden alten Widerlager der Straßenüberführung geschoben.

Im Sperrfenster der B49 muss die alte Brücke vorher zunächst zwischen den Widerlagern abgerissen werden. Die neue Brücke wird nach entsprechender Vorbereitung der Verschubkanäle anschließend eingeschoben, angepasst und ausgestattet.

Die Sperrung der B 49 ist unausweichlich und wird auf das Äußerste minimiert.

Der LBM Trier bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um deren Verständnis und Geduld.


Quelle: Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz

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