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06.03.2015:
Neubau der Moselbrücke bei Wolf: Konstruktiver Lückenschluss des Brückenüberbaus

Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Trier teilt mit, dass der letzte Spalt des Betonüberbaus der neuen Moselbrücke bei Wolf im Zuge der B53 geschlossen wurde. Das sogenannte Freivorbauverfahren, welches dem Prinzip des Waagebalkens folgt, hat damit seinen Abschluss gefunden.

Bis zur voraussichtlichen Verkehrsfreigabe im Oktober 2015 stehen zwar noch wichtige Arbeitsschritte an; dennoch stellt der aktuelle Lückenschluss einen markanten Meilenstein im Brückenneubau dar. Die Hilfsgerüste verlieren hiermit ihre statische Bedeutung.

In den nächsten Wochen werden im Betonhohlkasten die externen Spannglieder eingezogen.


Außerdem sind die Übergangskonstruktionen zwischen Brücke und Straße auf beiden Seiten der Mosel einzubauen.


Die Abdichtungsarbeiten auf der Brückenplatte können in den hierfür idealen Frühlingsmonaten aufgebracht werden. Anschließend werden die Brückenkappen betoniert, auf denen später die Geländer und die Schutzplanken montiert werden.


Mit verkehrlichen Einschränkungen ist noch bei den Straßenanschlussarbeiten an die Brücke zu rechnen. Nach derzeitiger Disposition der Baufirma PORR wird in den Monaten Mai und Juni die Straße auf der Wolfer Seite unter halbseitiger Sperrung mit Baustellenampel angeschlossen. Die zu Baubeginn analog eingerichtete Verkehrsführung hatte sich damals ohne nennenswerte Probleme bewährt.


Die zur straßentechnischen Brückenanbindung auf der Rißbacher Seite bereits vorangekündigte Vollsperrung ist unumgänglich, wird aber voraussichtlich auf nur fünf bis sechs Wochen minimiert.


In den vergangenen Monaten bis zur Verkehrsfreigabe wird die neue Brücke mit Asphalt, aber auch Entwässerungs- und Elektroleitungen, Geländer, Schutzeinrichtungen und  Beschilderungen ausgestattet.


Quelle: Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz

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