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04.05.2015:
B 215: Allerbrücken in Verden ab 5. Mai wieder zweispurig befahrbar

Verstärkung des Brückenbauwerks eher abgeschlossen als geplantVerstärkung des Brückenbauwerks eher abgeschlossen als geplant


Gute Nachrichten für die Verkehrsteilnehmer in Verden: Die Verstärkung der Brücken über die Aller im Zuge der Bundesstraße 215 in Verden konnte wesentlich früher als geplant abgeschlossen werden. Ab Dienstag, 5. Mai, kann der Verkehr wieder ohne Lastbeschränkung zweispurig die Allerbrücken passieren. Hierüber informierte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Montag in Verden.

Wie die Behörde weiter mitteilte, wurde das mit den Fachleuten abgestimmte Sanierungskonzept vollständig umgesetzt, so dass die Brücken wieder ohne Einschränkungen befahren werden können.

Gründe für den schnelleren Abschluss der Verstärkungsmaßnahmen sind zum einen der engagierte Einsatz der Baufirmen vor Ort und zum anderen die Bündelung der Arbeiten während der unvorhergesehenen zweiwöchigen Vollsperrung im März diesen Jahres. Diese war wie berichtet notwendig geworden, nachdem bei den laufenden Sanierungsarbeiten an den Allerbrücken bei Betonschneidarbeiten der Längsträger beschädigt und eine sofortige Vollsperrung für den Kfz-Verkehr eingerichtet werden musste.

Seit Oktober 2013 konnte der Verkehr bis einschließlich 30 Tonnen nur einspurig und wechselseitig mit Ampelregelung über die Brücken geführt werden. Grund war die verringerte Tragfähigkeit durch das Alter der Brücken, die rasante Entwicklung des Verkehrsaufkommens sowie die steigenden Gesamtgewichte des Schwerverkehrs bezogen auf das Baujahr der Brücken (1934). Das hatte eine aktuelle Überprüfung der Tragfähigkeit ergeben.

Parallel zur Planung und Umsetzung der Verstärkung der vorhandenen Brückenbauwerke wurde bereits im Oktober 2013 mit der Planung eines Neubaus begonnen. Wie bereits seinerzeit mitgeteilt, ist hier ein Planungszeitraum von etwa zehn bis 15 Jahren anzusetzen.

Zunächst wurde eine Verkehrsuntersuchung und ein Variantenvergleich bezüglich der neuen Linienführung unter Berücksichtigung der erheblichen Eingriffe in Natur und Landschaft durchgeführt. Diese Planungsphase hierfür ist fast abgeschlossen. Am 21. April wurde in einem Termin im Rathaus in Verden die interessierte Öffentlichkeit über den aktuellen Planungsstand und das Ergebnis des Variantenvergleichs informiert.

Nach Abschluss des Variantenvergleiches und endgültiger Festlegung der Vorzugsvariante erfolgt in einem nächsten Planungsschritt die Detailplanung dieser Variante und die Durchführung des notwendigen Planfeststellungsverfahrens

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden dankt allen Verkehrsteilnehmern für ihr gezeigtes Verständnis während der gesamten Zeit der Verkehrsbeschränkung.


Quelle: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr

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