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04.09.2015:
Brückeneinbau in Buchloe: Bahn bringt 1800 Tonnen-Betonblock in Position

Bauendspurt im Allgäu: Umsteigen auf den Bus vom 8.-13.September - Millionen-Investitionen für die Sanierung des Schienen-und Straßennetzes


Mit zahlreichen Sanierungen sowie dem Ausbau und der Elektrifizierung der Bahnverbindung München-Memmingen-Lindau investiert die Deutsche Bahn AG in den nächsten Jahren fast 500 Millionen Euro für das Schienennetz im Allgäu. Ein wichtiger Baustein wird vom 8. bis 13. September bei Buchloe (Schwaben) gesetzt. Eine mehr als 110 Jahre alte Eisenbahnbrücke über die Augsburger Straße sowie eine Feldweg-Brücke werden in einer einwöchigen Nonstop-Aktion eingebaut.

Dabei ist allein für die Straßenbrücke ein 1800-Tonnen schwerer Betonkörper in einem minutiös getakteten Bauablauf in die richtige Endposition zu bringen. Weil hier rund um die Uhr gearbeitet wird, ist entsprechend mit Baustellenlärm zu rechnen. Bahnreisende müssen vom 8. bis 13. September zwischen Buchloe und Kaufering in den Bus umsteigen. Außerdem fahren Züge ab München Hbf 15 Minuten früher ab, bzw. kommen dort 15 Minuten später an. Die geänderten Fahrzeiten sind in den digitalen Auskunftsystemen der DB (www.bahn.de oder Bahn-Navigator) hinterlegt. Außerdem steht der Kundendialog von DB Regio unter der Telefonnummer 0180 6 99 66 33 bereit.

„Die neue Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung mit dem Bund gibt uns die Chance in den nächsten Jahren massiv in unser Streckennetz zu sanieren“, sagt Dr. Volker Hentschel, verantwortlich für Betrieb und Technik des 6000 Kilometer langen bayerischen Schienennetzes. „So wollen wir in einer der größten Investitionsoffensiven der Bahngeschichte etwa 200 Brücken im Freistaat neu bauen oder sanieren. Rund 1200 Kilometer Gleis werden binnen fünf Jahren ausgetauscht.“
Zugleich werden mit dem Großprojekt „Elektrifzierung und Ausbau München-Memmingen-Lindau“ bis ins Jahr 2020 mehr als 300 Millionen Euro in die Region investiert. Nicht nur Bahnreisende profitieren davon. Zumeist weisen die neuen Bahnbrücken höhere Durchfahrtshöhen auf und breitere Geh- und Radwege – die Straßenbaulastträger haben bei jeder Maßnahme die Möglichkeit, ihre Wünsche mit einzubringen und die Planung zu optimieren.


Quelle: Deutsche Bahn AG

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