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03.12.2015:
Größtes brandenburgisches Brückenbauvorhaben beginnt

Öffentliche Preisverleihung und Vorstellung des Gewinnerentwurfs für den Neubau der Oderbrücken bei Küstrin am 10. Dezember


Die Deutsche Bahn wird die alten Eisenbahnbrücken über die Oder bei Küstrin durch Neubauten ersetzen. Am 10. Dezember entscheidet in Neuhardenberg ein Preisgericht von Bahn, Politik und unabhängigen Experten über das Aussehen der neuen Überführungen. Der beste von zwölf Entwürfen wird ausgezeichnet und das Konzept des Gewinners der Öffentlichkeit vorgestellt. Erstmals hatte die DB in Abstimmung mit der Bundesingenieurkammer einen Planungswettbewerb ausgelobt, der auch insgesamt 468.000 Euro Preisgeld für die besten Entwürfe vorsieht. An der Ausschreibung beteiligen sich deutsche Ingenieurgesellschaften unter Mitwirkung internationaler Architekten.

Als Teil der alten Ostbahn quert die Strecke Berlin–Königsberg bei Küstrin über zwei stählerne Fachwerkbrücken die Oder und die Odervorflut. Die knapp zwei- und dreihundert Meter langen Bauwerke, die Mitte des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet wurden, sollen ab 2018 durch moderne Konstruktionen ersetzt werden. Die DB investiert rund 47 Millionen Euro Bundesmittel in Planung und Bau dieses aktuell größten Brückenprojekts im Land Brandenburg. Für Neubau und Instandhaltung der grenzübergreifenden Oderbrücken bei Frankfurt, Küstrin und Neurüdnitz ist die Bundesrepublik Deutschland verantwortlich. Dies regelt ein deutsch-polnischer Staatsvertrag von 2008.


Quelle: Deutsche Bahn AG

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