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05.04.2016:
Bahn stellt Bauablauf für neue Neckarbrücke in Bad Cannstatt vor Neckarbrücke mit stadtbildprägendem Charakter

Die DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH hat den Ablauf für den im April beginnenden Bau der neuen Neckarbrücke in Bad Cannstatt vorgestellt. Die rund 345 Meter lange neue Neckarbrücke wird mit ihrer innovativen Gestaltung als Stahlsegelbrücke im Umfeld von Neckar, Wilhelma, Seilerwasen und Schloss Rosenstein stadtbildprägenden Charakter haben.


"Wir sind stolz darauf, in der Heimatstadt von Jörg Schlaich ein solch herausragendes Brückenbauwerk realisieren zu dürfen. Diese Neckarbrücke steht für ein modernes Stuttgart mit dem Mut zu besonderer Architektur. Sie reiht sich damit in die Tradition innovativer Baukunst in der Landeshauptstadt ein. Die Ästhetik dieses filigranen Bauwerks unterstreicht die Innovationskraft der Region Stuttgart." sagte Andreas Keil, Partner im Ingenieurbüro Schlaich, Bergermann und Partner, das Ender der 1990er Jahre den Architektenwettbewerb gewonnen hatte.

Die zentralen Arbeiten für die neue Neckarbrücke beginnen im zweiten Quartal 2016. Derzeit finden bauvorbereitende Maßnahmen statt. Dazu gehört auch der Rückbau des Holzsteges über den Neckar, der ab Ende Mai mit Hilfe eines rund 60 Meter hohen Kranes in drei Teilen ausgehoben wird. Die Brücke soll im vierten Quartal 2019 fertig gestellt sein.

Die Bahn hatte den Auftrag für den Bau der Neckarbrücke im November 2015 an die Firma Max Bögl GmbH & Co. KG in Neumarkt in der Oberpfalz vergeben. Der Bau der Brücke hat ein Auftragsvolumen in Höhe von rund 35 Millionen Euro.

Künftig dürfen auch Radfahrer die Neckarbrücke nutzen
In Abstimmung mit der Landeshauptstadt Stuttgart hat die Deutsche Bahn alternative Verkehrswege für die Bauzeit ausgearbeitet. Die Wegeverbindungen über die Rosenstein- und die König-Karls-Brücke bleiben während der Bauzeit erhalten. Nach der Fertigstellung ermöglicht die neue Neckarbrücke, dass auf einem 4,5 Meter breiten Weg nicht nur Fußgänger, sondern auch Radfahrer den Neckar überqueren können.


Quelle: Deutsche Bahn AG - DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH

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