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10.06.2016:
Bezirksvertretung Treptow-Köpenick fordert rasche Entscheidungen zur Mittelfreigabe für den Neubau der Salvador-Allende-Brücke treffen

Die seit mehreren Jahren aufgrund des schlechten baulichen Zustandes nur noch zweispurig befahrbare Salvador-Allende-Brücke muss rasch durch einen Neubau ersetzt werden. Inzwischen hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt geprüfte Bauplanungsunterlagen mit Kosten in Höhe von 37 Millionen Euro vorgelegt. Der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin hat die Vorlage mit der Mittelfreigabe zunächst vertagt. „Ich bitte die Mitglieder des Hauptausschusses des Abgeordnetenhauses darum, so rasch wie möglich die Mittel für den Neubau der Salvador-Allende-Brücke freizugeben, um einen schnellen Baubeginn zu ermöglichen. Die Salvador-Allende-Brücke ist eine der wichtigsten Brückenverbindungen des Bezirks. Sie ermöglicht nicht nur wichtige Wirtschaftsverkehre und ist für die Anwohnerinnen und Anwohner sowohl für den Auto- als auch öffentlichen Nahverkehr wichtig und erschließt das Krankenhaus Köpenick. Es ist daher wichtig, dass diese Verkehrsverbindung wieder leistungsfähig wird“, sagte Bezirksbürgermeister Oliver Igel.

90 Prozent der Brückenbaukosten können über Fördermittel der Gemeinschaftsaufgabe (GRW) „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung finanziert werden. Die weitere notwendigen Finanzmittel stellt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zur Verfügung.

Der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses beabsichtigt, sich erneut am 22. Juni 2016 mit der Mittelfreigabe für die Salvador-Allende-Brücke zu beschäftigen.


Quelle: Senat Berlin, Bezirksvertretung Treptow-Köpenick

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