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28.09.2016:
Rettungsmaßnahme für die Leverkusener A1-Rheinbrücke: Minister Groschek nimmt die Lkw-Sperre in Betrieb

seit Mitte 2014 dürfen Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen nicht mehr über die Leverkusener A1-Brücke fahren. Die Rheinbrücke ist so schwer geschädigt, dass sie der Belastung durch schwere Lastwagen nicht mehr dauerhaft standhält. Trotzdem überqueren noch immer täglich rund 150 Lastwagen verbotswidrig und häufig vorsätzlich das marode Bauwerk. Die Lkw-Fahrer riskieren mit diesem rücksichtslosen Verhalten zum Leidwesen aller übrigen Verkehrsteilnehmer eine Komplettsperrung der Rheinbrücke. 2020 soll der erste Teil der neuen Rheinbrücke errichtet sein, sodass der Verkehr umgelegt und die marode Brücke abgerissen werden kann - bis zu diesem Zeitpunkt muss die alte Rheinquerung befahrbar bleiben. Um die Lastwagen künftig von einem Überfahren der A1-Brücke zuverlässig und effektiv abzuhalten, werden erstmals in NRW Sperranlagen mit Schranken, Lichtzeichen und Fahrbahnverengungen die schweren Lkw stoppen und vor der Rheinbrücke konsequent ableiten.

Am 29.09.2016 wird die Anlage durch Minister Groschek eröffnet.


Quelle: Strassen.NRW

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