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15.11.2016:
Neuer Ostteil der Langenfelder Brücke wird am kommenden Montag für den Verkehr freigegeben

Halbzeit beim Neubau der Langenfelder Brücke: Der A 7-Verkehr in Richtung Norden kann ab Montag, dem 21. November, um 5 Uhr erstmalig über den neuen Ostteil fahren. Für die Verkehrseinrichtung muss zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Volkspark und Hamburg-Stellingen vom Vorabend, 20. November, 22 Uhr bis zum 21. November um 5 Uhr durch die temporäre Herausnahme einzelner Fahrstreifen mit Einschränkungen gerechnet werden.


Die nächtlichen Einschränkungen werden sich bis Ende November fortsetzen, um die anschließende Verkehrsführung vorzubereiten. Voraussichtlich ab dem 9. Dezember wird dann der gesamte Verkehr, also auch der Verkehr in Richtung Süden, auf sechs Spuren über den neuen Ostteil geführt, und der Neubau des Westteils beginnt. Die Arbeiten liegen im Plan: Der komplette Neubau der Langenfelder Brücke soll bis Ende 2018 fertiggestellt werden.Seit dem Sommer 2014 wird das 400 Meter lange Bauwerk, das die Autobahn in Stellingen über die Bahnschienen führt, für rund 80 Millionen Euro bei laufendem Verkehr von der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH neu gebaut und auf acht Spuren verbreitert. Der Abschnitt gilt als einer der am stärksten belasteten Autobahnstrecken Deutschlands: Rund 150.000 Autos fahren an einem Werktag über die A 7-Brücke.

Mit der Inbetriebnahme des östlichen Teils wird auch eine rund sieben Meter hohe Lärmschutzwand fertig sein. Bisher war das Bauwerk gänzlich ohne Lärmschutz, nun wird der Verkehrslärm der A 7 in einem ersten Schritt in Richtung Osten wirksam abgeschirmt. Mit der Inbetriebnahme des zweiten Teils in zwei Jahren wird dies auch Richtung Westen geschehen. So wird es trotz Erweiterung der A 7 für die Anwohner deutlich leiser.

Bevor der gesamte Verkehr voraussichtlich ab dem 9. Dezember über den neu gebauten Ostteil der Langenfelder Brücke geführt wird, muss in der Nacht zuvor vom 8. Dezember, 22 Uhr bis 9. Dezember, 5 Uhr zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Volkspark und Hamburg-Stellingen durch die temporäre Herausnahme einzelner Fahrstreifen mit Einschränkungen gerechnet werden.

Die DEGES plant und baut als Projektmanagementgesellschaft Bundesfernstraßen für ihre Gesell­schafter, den Bund und zwölf Bundesländer. Im Auftrag des Bundes und der Freien und Hansestadt Hamburg realisiert die DEGES neben dem Ausbau und der Überdeckelung der A 7 auch den Neubau der A 26 sowie die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße.


Quelle: Hansestadt Hamburg (Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation)

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