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10.02.2017:
Essen: Brückenneubau an der Rellinghauser Straße kann beginnen

Der Bau- und Verkehrsausschuss hat gestern (9.2.) dem baldigen Beginn der Arbeiten für die neue Straßenüberführung der Rellinghauser Straße als Ersatz für das in die Jahre gekommene Bauwerk zugestimmt. Damit kann in Kürze mit Abbruch und Neubau der Brücke begonnen werden.

Die 1923 entstandene Brücke wird nach Abbruch des bisherigen Überbaus eine neue Brückenplatte erhalten. Abbruch und Neubau erfolgen in zwei Abschnitten, sodass der Verkehr einspurig wechselseitig über die jeweils bestehende Fahrbahn geführt werden kann. Zeitgleich kann so der Neubau jeweils einer Hälfte der neuen Brückenplatte erfolgen. Den Gegenverkehr reguliert eine Ampelanlage, zusätzlich werden Umleitungen ausgeschildert. Der Gehweg bleibt bestehen.

Die "Grugatrasse", die von der Brücke überspannt wird, wird für die Dauer der Bauarbeiten für Fußgänger und Radfahrer ebenfalls weiterhin nutzbar sein. Einzelne kurzzeitige Einschränkungen im Baubereich sind allerdings nicht auszuschließen, Umleitungen werden in diesem Fall eingerichtet.

Der für die Baumaßnahme notwendige Schienenersatzverkehr als Ersatz für die Tram-Linie 105, die über die Brücke führt, ist bereits eingerichtet worden, da die zeitgleich erfolgende Kanalbaumaßnahme der Stadtwerke im Bereich "Am Frommen Joseph" diesen ebenfalls erforderlich macht.

Weitaus weniger beschädigt als die Brückenplatte und damit sanierungsfähig sind die Widerlager, die auch aus Zeit- und Kostengründen ertüchtigt werden. Für die gesamte Baumaßnahme fallen Kosten in Höhe von rund 1,041 Millionen Euro an. Die Fertigstellung der neuen Brücke ist für Ende 2017 geplant.

Zum Hintergrund:

Der Rat der Stadt Essen hat im April 2016 den Neubau der Straßenüberführung Relinghauser Straße beschlossen. Das Brückenbauwerk ist bereits seit mehreren Jahren marode. Fußgänger und Radfahrer, die die unterhalb der Brücke gelegene ehemalige Bahnstrecke - jetzt „Grugatrasse" - nutzen, wurden zuletzt durch ein Netz vor von der Brücke herabfallenden Betonbrocken geschützt.


Quelle: Stadt Essen

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