BAS 105867
Eisenbahnbrücke Corvey

26.08.2023
© www.brueckenweb.de / Frank Sellke

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Deutschland
Nordrhein-Westfalen
Höxter
Weser
Eisenbahn
Bogenbrücke, Bogen über der Fahrbahn, Stabbogenbrücke
stahl
1865, Neubau 1929
119.60 m
238.00 m
0.00 m
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in Betrieb
Der schmiedeeiserne, aus vier Brückenfeldern bestehende Überbau wurde vom Bauingenieur Johann Wilhelm Schwedler als Fachwerkträger mit parabelförmig gekrümmtem Obergurt entworfen und von der Firma Jacobi, Haniel & Huyssen, auch bekannt unter dem Namen Gutehoffnungshütte, in Sterkrade bei Oberhausen ausgeführt.[1] Die Weserbrücke konnte nach rund zwei Jahren Bauzeit im Juni 1865 fertiggestellt werden.
Wikipedia:
Am 1. Oktober 1864 wurde die Eisenbahnlinie von Altenbeken nach Höxter eröffnet. Damit bestand Verbindung nach Kassel und weiter nach Frankfurt und Süddeutschland, über Soest–Münster nach Emden und über Köln nach Belgien und Frankreich. Höxter wurde damals in das schon weit fortgeschrittene Eisenbahnnetz eingebunden, wozu auch der Bahnknoten Ottbergen beitrug.
Im Jahr 1929 wurde ein stählerner Ersatzneubau für zwei Streckengleise mit fünf Öffnungen in Betrieb genommen. Beidseitig befinden sich durchlaufende, vollwandige Versteifungsträger. Über der Stromöffnung mit 119,6 Meter Stützweite sind zusätzlich beidseitig Stabbögen angeordnet. Die beiden Endfelder haben jeweils eine Stützweite von 26,0 Metern, die folgenden beiden Innenfelder jeweils 33,4 Metern.[2] Gebaut wurde die Brücke durch die Flender A.-G. für Eisen-, Brücken- und Schiffbau aus Düsseldorf-Benrath.
Vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Brücke, wie die Höxter Stadtbrücke, von deutschen Truppen am 7. April 1945 auf ihrem Rückzug vor den US-amerikanischen Soldaten gesprengt.
Der Wiederaufbau folgte in den Jahren 1952–1954, allerdings nur mit einem Streckengleis.
Am 1. Oktober 1864 wurde die Eisenbahnlinie von Altenbeken nach Höxter eröffnet. Damit bestand Verbindung nach Kassel und weiter nach Frankfurt und Süddeutschland, über Soest–Münster nach Emden und über Köln nach Belgien und Frankreich. Höxter wurde damals in das schon weit fortgeschrittene Eisenbahnnetz eingebunden, wozu auch der Bahnknoten Ottbergen beitrug.
Im Jahr 1929 wurde ein stählerner Ersatzneubau für zwei Streckengleise mit fünf Öffnungen in Betrieb genommen. Beidseitig befinden sich durchlaufende, vollwandige Versteifungsträger. Über der Stromöffnung mit 119,6 Meter Stützweite sind zusätzlich beidseitig Stabbögen angeordnet. Die beiden Endfelder haben jeweils eine Stützweite von 26,0 Metern, die folgenden beiden Innenfelder jeweils 33,4 Metern.[2] Gebaut wurde die Brücke durch die Flender A.-G. für Eisen-, Brücken- und Schiffbau aus Düsseldorf-Benrath.
Vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Brücke, wie die Höxter Stadtbrücke, von deutschen Truppen am 7. April 1945 auf ihrem Rückzug vor den US-amerikanischen Soldaten gesprengt.
Der Wiederaufbau folgte in den Jahren 1952–1954, allerdings nur mit einem Streckengleis.
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