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Die Einweihungs-Chroniken (328 n. Chr.): Historische Dokumente belegen, dass Kaiser Konstantin der Große die Brücke am 5. Juli 328 n. Chr. in eigener Person einweihte. Zu diesem Anlass reiste er extra an den Donaulimes.
Militärische Aufzeichnungen zur Zerstörung (ca. 367 n. Chr.): Römische Quellen und spätere historische Analysen (u. a. Berichte über die Gotenkriege von Kaiser Valens) deuten darauf hin, dass die Brücke nur etwa 40 Jahre intakt war. Sie wurde vermutlich um das Jahr 367 n. Chr. zerstört oder aufgegeben. Der Grund für die extreme Kurzlebigkeit der massiven Struktur wird bis heute untersucht.
Geografische Zuordnung: In der antiken Geografie verband die Brücke die Metropole Colonia Ulpia Oescus (beim heutigen Gigen, Bulgarien) mit dem römischen Kastell Sucidava (beim heutigen Corabia/Celei in Rumänien). Mit einer Gesamtlänge von 2.400 Metern war sie die längste Flussbrücke der antiken Welt.