
Köln zu Zeiten der Römer (4.Jahrhundert) auf einer Zeichnung im Römisch-Germanischen Museum
02.01.2010

02.01.2010
© Frank Sellke / brueckenweb.de

Holzpfähle der römischen Brücke im Museum
02.01.2010
© Frank Sellke / brueckenweb.de
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Köln zu Zeiten der Römer (4.Jahrhundert) auf einer Zeichnung im Römisch-Germanischen Museum
02.01.2010

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Holzpfähle der römischen Brücke im Museum
02.01.2010
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Die römische Brücke in Köln wurde vermutlich erstmals zwischen 30 und 50 n. Chr. unter Kaiser Claudius oder Nero errichtet. Sie gilt als eine der ersten festen Brücken über den Rhein und war ein Meisterwerk der antiken Ingenieurskunst.
Material und Technik:
Die Brücke bestand aus Holzpfeilern, die auf steinernen Fundamenten ruhten. Die Pfeiler wurden aus Eichenholz gefertigt und in den Flussgrund gerammt. Zwischen den Pfeilern spannte sich eine Holzkonstruktion aus Balken und Brettern, die den Verkehr trug. Diese Bauweise wird als Pfahljochbrücke bezeichnet und war typisch für die römische Brückentechnik.
Länge und Breite:
Die Brücke war etwa 400 Meter lang und 8 Meter breit. Sie verband das römische Köln auf dem linken Rheinufer mit dem rechtsrheinischen Gebiet und ermöglichte so die Kontrolle über die Region.
Wehrhaftigkeit:
Wie viele römische Brücken war auch die Kölner Brücke mit Wehrtürmen ausgestattet, um sie gegen Angriffe zu verteidigen. Diese Türme dienten gleichzeitig als Zollstationen und waren ein Symbol der römischen Macht.
Pfahlreste: Bei Ausgrabungen im 20. Jahrhundert wurden Holzpfähle der Brücke im Rhein gefunden. Diese Pfähle waren noch gut erhalten und bestätigten die Bauweise der Römer. Einige der Funde werden heute im Römisch-Germanischen Museum Köln ausgestellt.
Datierung: Die Brücke wurde vermutlich im 5. Jahrhundert n. Chr. zerstört, möglicherweise während der Völkerwanderung oder durch Hochwasser.
Die Brücke war ein zentrales Element der römischen Infrastruktur in der Region und ermöglichte die schnelle Verlegung von Truppen sowie den Handel zwischen den links- und rechtsrheinischen Gebieten. Sie legte den Grundstein für die spätere Entwicklung Kölns zu einer der wichtigsten Städte Deutschlands.