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    BAS 740
    Europabrücke
    Brückenbild

    01.03.2003

    © Frank Sellke / brueckenweb.de

    Bild 1

    14.07.2007

    © Ralf A. Flemming

    Bild 2

    21.02.2015

    © www.brueckenweb.de / Frank Sellke

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    Deutschland
    Rheinland-Pfalz
    Koblenz
    Mosel
    Straße
    Voutenträger / Balkenbrücke
    Spannbeton
    1932-1934, 1952-1954- zweiter gleicher Neubau 70er Jahren
    122.00 m
    500.00 m
    0.00 m
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    in Betrieb
    Nachdem die Kapazität der Balduinbrücke ("Alte Moselbrücke") hinsichtlich des ständig wachsenden Verkehrsaufkommens nicht mehr ausreichte, entschloss man sich zu Beginn der 1930er Jahre zum Bau einer neuen, zweiten Moselbrücke, die schließlich am 22. April 1934 – nach zweijähriger Bauzeit – als "Adolf-Hitler-Brücke" dem Verkehr übergeben werden konnte. Durch diesen Brückenneubau wurde nicht nur eine Entlastung der Balduinbrücke, sondern durch die gleichzeitig realisierte Stadtumgehung von der Pfaffendorfer Brücke über den Kaiser-Wilhelm-Ring (heute: Friedrich-Ebert-Ring) und den Kaiserin-Augusta-Ring (heute: Moselring) auch eine spürbare Entlastung der Innenstadt erreicht. Die seinerzeit am rechten Moselufer gelegene erste Falckenstein-Pionierkaserne musste dem Brückenneubau weichen.

    Im März 1945 von deutschen Truppen gesprengt, konnte die Brücke aufgrund der umfangreichen Zerstörungen erst 9 Jahre später – 1954 – erneut, doch nunmehr als "Neue Moselbrücke" dem Verkehr übergeben werden. Durch bauliche Veränderungen der Brücke wie z. B. Fahrbahnverbreiterungen konnte man in den Folgejahren dem ständig wachsenden Verkehrsaufkommen immer wieder begegnen. Am 7. Oktober 1991 wurde die Brücke aufgrund eines weiteren Moselbrückenneubaus (Kurt-Schuhmacher-Brücke) in "Europabrücke" umbenannt, da nun einerseits die bisherige Benennung "Neue Moselbrücke" nach dem Bau der Kurt-Schuhmacher-Brücke unpassend wurde und andererseits die Brücke aufgrund der mittlerweile erfolgten Anbindung mehrerer Bundesstraßen eine überregionale Bedeutung erfahren hatte.

    Aus einer Vorlesung zur „Geschichte der Technischen Universität München und des Bauingenieurwesens“ von Herbert Kupfer, München, am 24. Oktober 2006 geht hervor, das mehrere weitgespannte Brücken, u. a. die Neue Moselbrücke 1953/54 (heute: Europabrücke) von dem Bauingenieur und Ehrendoktor der TU Darmstadt u. München, Ulrich Finsterwalder (1897- 1988) aus Kragarmen zusammengesetzt wurde, was eine sehr einfache Herstellung im freien Vorbau ermöglichte. Finsterwalders bedeutendste Erfindung war der „Freivorbau von Spannbetonbrücken“, in wirtschaftlicher Hinsicht das erfolgreichste deutsche Patent der Nachkriegszeit. Außerdem war er für die Entwicklung der Stahlbeton-Schalenbauweise mit verantwortlich. Beim Bau der Europabrücke wurden somit moderne und ausgereifte Brückenbauverfahren angewandt.

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