Hamburg gilt als die brückenreichste Stadt Europas und hat eine faszinierende Geschichte, die mit der Gründung der ersten Siedlung beginnt und eng mit dem Brückenbau verbunden ist. Über die Jahrhunderte hinweg spiegeln die verschiedenen Brücken die Entwicklung der Stadt und ihre Bedeutung als Handels- und Hafenmetropole wider.
Stadtstatistik
Brückenanzahl
2496
Quelle: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (Stand 2007/2008)
Brückendichte
3,3
Brücken/qkm
Fläche: 755 qkm
Brückendichte
1,5
Brücken/1000 Einw.
Einwohner: 1.700.000
Frühe Siedlungen und Stadtgründung
Die Gegend um das heutige Hamburg war bereits vor etwa 17.000 Jahren von Jägern und Sammlern besiedelt. Die Stadtgründung selbst begann im 8. Jahrhundert mit der Hammaburg, einer sächsischen Befestigungsanlage an der Alsterfurt. Im Jahr 834 wurde der Name „Hammaburg" erstmals urkundlich erwähnt.
Mittelalter und Hansezeit: Die ersten Brücken
Die ersten nachweisbaren Brücken in Hamburg entstanden im Mittelalter. Eine der frühesten bekannten Brücken war die „Alte Elbbrücke" aus Holz, die bereits 1248 die Entwicklung des Handels wesentlich unterstützte.
Gegenwart: Hamburg als Stadt der Brücken
Derzeit gibt es in Hamburg weit über 2.500 Brücken – deutlich mehr als in Amsterdam oder Venedig.
