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16.12.2013:
Arbeiten zum Ersatzneubau der Talbrücke Lützelbach können beginnen

Parlamentarischer Staatssekretär Jan Mücke, Bundesverkehrsministerium, und Verkehrsstaatssekretär Steffen Saebisch, Hessisches Verkehrsministerium, führen 1. Spatenstich durch


Mit dem 1. Spatenstich, den der Parlamentarische Staatssekretär Jan Mücke, Bundesverkehrsministerium, Verkehrsstaatssekretär Steffen Saebisch, Hessisches Verkehrsministerium, und Franz Eckhardt, Vizepräsident Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement, heute durchführten, beginnen die Arbeiten zum Bau der A45 Talbrücke Lützelbach.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 39,4 Mio. Euro und werden vom Bund getragen.

Bei dem Projekt handelt es sich um eine von 22 Talbrücken im Zuge der A45 zwischen der Landesgrenze zu NRW und dem Gambacher Kreuz, die abgebrochen und durch Ersatzneubauten ersetzt werden sollen. Mit den Talbrücken Haiger und Windelbach wurden bereits zwei Bauwerke fertiggestellt und schon wieder unter Verkehr genommen.

Die Talbrücke Lützelbach liegt zwischen den Anschlussstellen (AS) Dillenburg und Herborn-West westlich von Dillenburg-Niederscheld und überquert den Lützelbach sowie vier Wirtschaftswege. Das Bauwerk entsteht mit einer Gesamtlänge von rund 270 Metern und einer Höhe von ca. 48 Metern (größte Höhe über dem Talgrund) sowie einer Breite von rund 36 Metern. Zurzeit fahren auf der A45 zwischen der AS Herborn West und Dillenburg rund 50.000 Fahrzeuge pro Tag, davon rund 11.000 Lkw.

Begonnen wird zunächst mit dem Abbruch und Neubau der Brückenhälfte in Fahrtrichtung Dortmund. Auf diesem Teilbauwerk wird auch eine Lärmschutzwand aus Leichtmetall-Elementen mit einer Höhe von zwei Metern hergestellt um die angrenzende Ortschaft vor Verkehrslärm zu schützen. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte des Jahres 2015 beendet sein. Der Ersatzneubau der Brückenhälfte in Fahrtrichtung Hanau erfolgt direkt im Anschluss. Bis voraussichtlich Anfang des Jahres 2017 sollen beide Brückenhälften dem Verkehr zur Verfügung stehen.

Während der Arbeiten an der Brückenhälfte in Fahrtrichtung Dortmund, wird der gesamte Verkehr beider Fahrtrichtungen auf die Brückenhälfte in Richtung Hanau geleitet. In der zweiten Bauphase wird der Verkehr auf das neu errichtete Teilbauwerk in Fahrtrichtung Dortmund verlegt, so dass die andere Brückenhälfte abgebrochen und neu hergestellt werden kann.

„Der Neubau der Talbrücke Lützelbach ist ein weiterer Baustein, um die Leistungsfähigkeit der A45 als wichtige Verbindung zwischen dem Rhein/Ruhr-Gebiet mit dem Großraum Frankfurt-Rhein/Main, insbesondere für den Schwerverehr, zu gewährleisten. Nach Fertigstellung des neuen Bauwerkes stehen drei Fahrstreifen zuzüglich Standstreifen in beiden Fahrtrichtungen zur Verfügung. Die Lützelbachtalbrücke ist somit für den geplanten sechsstreifigen Ausbau der A45 in diesem Streckenabschnitt gerüstet“, so die Staatssekretäre Saebisch und Mücke.


Quelle: Hessen Mobil

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