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26.06.2015:
Zürich: Rathausbrücke muss wahrscheinlich ersetzt werden

Die seitens Stadt anstehenden Instandsetzungsarbeiten an der Rathausbrücke sollen genutzt werden, um zusätzlich den Engpass für Hochwasser bei der Brücke zu reduzieren. Die entsprechenden Projektierungsarbeiten werden von Stadt und Kanton in nächster Zeit gemeinsam in Angriff genommen. Es ist wahrscheinlich, dass die Brücke neu gebaut werden muss.


Der Oberbau der Rathausbrücke ist in die Jahre gekommen und muss saniert werden. Das Tiefbauamt der Stadt Zürich plant seit längerem entsprechende Instandsetzungsarbeiten.

Gleichzeitig hat der Kanton Zürich für den Hochwasserschutz an Sihl, Zürichsee und Limmat verschiedene mögliche Massnahmen untersucht. Der Zürcher Regierungsrat hat dabei entschieden, den Entlastungsstollen Sihl-Zürichsee bis zur Ausführungsreife weiter zu planen. Weiterhin bestehen bleibt eine zweite Hochwasserschutz-Option, die den Ausbau des Etzel-Wasserkraftswerks am Sihlsee mit Hochwasserableitung via Druckstollen vom Sihl- in den Zürichsee vorsieht.

Unabhängig davon, welches der obigen Konzepte ausführt wird, erhöht sich bei entsprechender Wetterlage die Wassermenge, die in den Zürichsee gelangt. Diese muss durch eine Erhöhung der Abflussmenge bei der Rathausbrücke, die heute einen Engpass bildet, ausgeglichen werden.

Aufgrund der neuen Situation hinsichtlich des Hochwasserschutzes erarbeiten Stadt und Kanton nun gemeinsam ein Projekt, um die Abflussmenge an dieser Stelle zu erhöhen und die Brücke zu sanieren. Da die Abflussmenge in direktem Zusammenhang mit der Anordnung der Pfeiler steht und die Sohle unter der Brücke abgesenkt werden muss, ist ein kompletter Ersatz der Rathausbrücke wahrscheinlich.

Der Termin für die Arbeiten an der Rathausbrücke soll auf die Realisierung der kantonalen Hochwasserschutzmassnahmen abgestimmt werden. Je nach Konzept ist die Instandsetzung und Anpassung der Rathausbrücke bis 2022 oder 2025/26 umzusetzen.

 


Quelle: Stadt Zürich

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