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27.02.2015: Neubau der Kampmannbrücke wird neu ausgeschrieben

Bau verzögert sich um knapp ein Jahr

Der für April geplante Baubeginn für die Kampmannbrücke muss nochmals verschoben werden. Die EU-weite Ausschreibung, an der sich lediglich vier Firmen beteiligten, führte zu dem Ergebnis, dass die Kostenberechnung, die unter Mitwirkung eines externen Ingenieurbüros erstellt worden ist, nochmals um 1,358 Millionen Euro überschritten wird.

Aufgrund der aktuellen Haushaltssituation kann keines der vier Angebote wegen des für die Stadt unwirtschaftlichen Ausschreibungsergebnisses einen Zuschlag erhalten. Der Bauauftrag muss deshalb unter neuen Rahmenbedingungen neu ausgeschrieben werden. Die vorhandenen Planungen werden nun erneuert, um das zur Verfügung stehende Budget einzuhalten. Dies führt allerdings zu einer Verschiebung des Baubeginns von neun bis zwölf Monaten, die Gesamtbauzeit bleibt unverändert.

Inhalte der Ausschreibung
Die ursprünglich als Hängeseilkonstruktion konzipierte Brücke soll nunmehr als konventionelle Schrägseilbrücke umgesetzt werden. Auf diese Weise soll auch der Bieterkreis erweitert werden. Der überwiegende Teil der bestehenden Planungen kann übernommen werden, so dass der Zeitrahmen bis zum Baubeginn nicht unnötig verzögert wird und der Budgetrahmen eingehalten.

Zur Verkehrssituation
Die Kampmannbrücke kann bis zum Neubau wie bisher genutzt werden. Gerade der zeitliche Faktor spielt eine immer entscheidendere Rolle, da die Kampmannbrücke aufgrund ihres schlechten baulichen Zustands schon jetzt nur eingeschränkt zur Verfügung steht. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten erfolgen regelmäßige Bauwerksuntersuchungen. Diese bestätigen allerdings die dringende Notwendigkeit der Erneuerung der Brücke.

Quelle: Stadt Essen

Brücke: 13032